TRADITIONELLE SCHLIFFE EINER A. LANGE & SÖHNE.
Das Vorbild bei der kunstvollen Vollendung der Uhrwerke sind die klassischen Lange-Taschenuhren. Ihre ausgewogene Gestaltung ist bis heute unübertroffen. Denn sie entspricht dem zeitlosen menschlichen Empfinden für Harmonie und Ästhetik. Diese Schönheit haben die Lange’schen Meisteruhrmacher in den Armbanduhren neu interpretiert – sodass sie in demselben Glanz erstrahlen wie ihre historischen Vorbilder.

DER GLASHÜTTER SONNENSCHLIFF.
Die spiralförmigen Strahlen des Sonnenschliffs schmücken speziell die Federhäuser sowie andere größere runde Flächen und Zahnräder. Er entsteht, wenn sich das Werkstück und die zur Herstellung verwendete Schleifscheibe in entgegengesetzte Richtungen drehen.EINBLICK IN DIE MANUFAKTUR: DIE FINISSEURE VON LANGE

DIE PERLAGE.
Die Perlage kommt auf den Innenflächen von Platinen und Brücken sowie auf der nicht sichtbaren Zifferblattseite der Grundplatine zum Einsatz. Die wolkenförmige Verzierung wird mithilfe eines rotierenden Schleifstifts erzeugt, mit dem das Werkstück nur kurz angetippt wird. Dieses wird von außen nach innen mit den kreisförmigen, sich überlagernden Perlschliffen dekoriert.
DER STRICHSCHLIFF.
Der Strichschliff ist speziell für Stahlhebel, Federn und Wippen vorgesehen. Diese Dekoration wird mit einem Schleifpapier hergestellt, über welches das Werkstück in Längsrichtung gezogen wird. Dies muss mit geraden Bewegungen und großer Sorgfalt geschehen, damit das Werkstück bis in seine äußersten Ecken mit den feinen Linien versehen wird.
DER KREISSCHLIFF.
Kleinere Zahnräder werden mit einem Kreisschliff vollendet. Seine regelmäßigen kreisförmigen Konturen entstehen, wenn das Werkstück auf einem Schleifpapier gedreht wird.
DER UMFANGSCHLIFF.
Er verschönert die senkrechten Kanten der Gestellteile eines Lange-Uhrwerks. Ein Umfangschliff wird mit einem rotierenden Schleifstift erzeugt. Dabei wird das Werkstück mit der Hand an der Seite dessich drehenden Schleifstifts entlang geführt.


