DIE TRADITION DES KETTE-/SCHNECKE-MECHANISMUS.

Der Antrieb über Kette und Schnecke sorgt dafür, dass das Räderwerk einer mechanischen Uhr bei jedem Aufzugszustand der Feder mit dem gleichen Drehmoment angetrieben wird – und verbessert auf diese Weise ihre Ganggenauigkeit.

Deshalb wurde die komplizierte Konstruktion vor allem in den höchstpräzisen Marinechronometern und in den wissenschaftlichen Taschenchronometern von A. Lange & Söhne eingesetzt. Letztere wurden ab circa 1880 bei Lange gefertigt, als Richard Lange die technische Leitung der Manufaktur innehatte.

Ein neu entwickelter Kette-/Schnecke-Mechanismus kommt in der RICHARD LANGE „Pour le Mérite“, im TOURBOGRAPH „Pour le Mérite“ und im TOURBILLON „Pour le Mérite“ zum Einsatz. Er verfügt über mehr als 700 Einzelteile, die in den viel kleineren Uhrwerken der Armbanduhren untergebracht werden mussten.


DIE TECHNIK DES KETTE-/SCHNECKE-MECHANISMUS