EIN ZEITMESSINSTRUMENT IM DIENSTE DER WISSENSCHAFT.
Streng limitiert – in Platin auf 50, in Rotgold auf 75 Exemplare – ist die RICHARD LANGE „Referenzuhr“ eine Hommage an den Zeitdienst des Mathematisch-Physikalischen Salons im Dresden des 18. und 19. Jahrhunderts. Dessen Hofuhrmacher und Inspektoren waren für die Bestimmung der korrekten Uhrzeit verantwortlich. Die Zeit wurde astronomisch gemessen und auf eine Präzisionspendeluhr übertragen. Mithilfe besonders genauer Taschenuhren wurde die Zeit anschließend weiter verbreitet. Vor allem Uhrmacher, Wissenschaftler und Eisenbahner waren auf diesen Präzisionsservice angewiesen.
MEHR ÜBER FERDINAND A. LANGE
MEHR ÜBER RICHARD LANGE
DIE KLEINE SEKUNDE MIT ZERO-RESTART-FUNKTION.
Die RICHARD LANGE „Referenzuhr“ verfügt über eine ZERO-
RESTART-Funktion, die es noch heute erleichtert, räumlich getrennte Uhren zu synchronisieren. Bei Betätigung des Drückers oberhalb der Krone springt die Sekunde automatisch auf Null und verharrt dort, solange der Drücker gehalten wird. Erst wenn man ihn loslässt, läuft die Sekunde weiter. Auf diese Weise kann man die Uhr bequem und präzise mit einer Referenzuhr synchronisieren, sobald deren Sekundenzeiger die Stellung „Null“ durchläuft – um die so eingestellte Zeit anschließend weiter zu tragen.
EINE FAST VERSCHOLLENE INSPIRATIONSQUELLE.
Gestalterisch ist die RICHARD LANGE „Referenzuhr“ mit ihrer exzentrischen kleinen Sekunde von den Taschenuhren inspiriert, die beim Zeitdienst zum Einsatz kamen. Eine typische Vertreterin ist beispielsweise die hier abgebildete Taschenuhr No. 8 von J. H. Seyffert, hergestellt um 1811. Sie trägt die kleine Sekunde ebenfalls außermittig – jedoch bei 2 Uhr. Bei einem Brand infolge des Zweiten Weltkriegs wäre sie beinahe unwiederbringlich zerstört worden.