FREIER BLICK AUF ALLE DETAILS.
Selbst wer die verschiedenen Uhrwerke von Lange noch nicht auf den ersten Blick unterscheiden kann, wird sofort bemerken, dass das Kaliber L072.1 etwas ganz Besonderes ist: Zum ersten Mal haben sich die Meisteruhrmacher entschlossen, die traditionelle Dreiviertelplatine aus Neusilber mit großzügigen Öffnungen zu versehen. Was für den Betrachter reizvoll ist, macht die Montage für den Uhrmacher deutlich schwieriger und aufwendiger. Denn dadurch verliert die Platine an Verwindungssteifheit, wodurch die Feinabstimmung der 352 Einzelteile erschwert wird.
EINE STUFENLOSE GANGSCHALTUNG EN MINIATURE.
Erstmals erlaubt eine Lange-Uhr den Blick auf die Kette, die sich beim Aufziehen vom Federhaus abwickelt, bis ein winziger Haken kurz vor Vollaufzug einrastet und das Uhrwerk blockiert. Auch kurz vor Ablauf wird es angehalten. So ist gewährleistet, dass die Feder nur in ihrem optimalen Energiebereich gespannt ist. Die RICHARD LANGE TOURBILLON „Pour le Mérite“ verfügt über eine Gangreserve von 36 Stunden. Den traditionell handgravierten Tourbillonkloben ziert – als krönendes Juwel – ein Diamant-Deckstein: bei Lange seit jeher das Kennzeichen der allerwertvollsten Werke.
FILIGRANER STOPPMECHANISMUS.
Von einem Zeitmesser, der auf höchste Präzision ausgelegt ist, darf auch erwartet werden, dass er auf die Sekunde genau eingestellt werden kann. Dafür sorgt der patentierte Sekundenstopp-Mechanismus, mit dem Lange es möglich macht, ein Tourbillon anzuhalten. Wie sich die filigranen Federarme beim Ziehen der Krone auf den Tourbillonkäfig setzen, kann man durch das Tourbillonfenster beobachten.