Soziale Verantwortung

Der Dresdner Uhrmacher F. A. Lange legte mit der Gründung seiner Uhrenmanufaktur im Jahr 1845 den Grundstein für die sächsische Feinuhrmacherei. Er übernahm darüber hinaus aber auch gesellschaftliche Verantwortung: 18 Jahre lang lenkte er als ehrenamtlicher Bürgermeister die Geschicke der Stadt Glashütte und vertrat ab 1869 als Landtagsabgeordneter die Interessen der sächsischen Uhrenindustrie. In dieser Tradition gründete sein Sohn Emil eine Stiftung für die Altersversorgung ehemaliger Mitarbeiter. Langes Enkel, die das Unternehmen in dritter Generation in den 1920er- und 1930er-Jahren leiteten, machten durch ihr soziales Engagement wie beispielsweise das Bestreben, Mitarbeitern preiswerte Wohnungen zu beschaffen, ebenfalls von sich reden.

Auch heute gehört soziales und gesellschaftliches Engagement zu den Grundpfeilern des unternehmerischen Schaffens bei A. Lange & Söhne, gegenüber den Mitarbeitern genauso wie bei der Herstellung der aufwendigen Zeitmesser und als Förderer kultureller und sozialer Projekte. Als größter Arbeitgeber am Standort engagieren wir uns überregional für die Förderung des Handwerks im Bereich der Uhrmacherausbildung und der Meisterschulungen sowie für die umweltfreundliche Gewinnung und Nutzung von Ressourcen und für eine nachhaltige Produktion. Darüber hinaus setzt sich Lange mit Spenden für gemeinnützige Vereine ein.

Unsere Verantwortung für nachhaltige Produktion

Eine Lange-Uhr besteht aus mehreren Hundert Einzelteilen, die in liebevoller Handarbeit zunächst veredelt und anschließend montiert werden. Bei der Herstellung dieser Einzelteile achtet die Manufaktur darauf, dass die dafür verwendeten Rohstoffe den international geltenden Richtlinien entsprechen.

Alligatorleder

Als langjähriges Mitglied im Internationalen Reptillederverband e. V. (IRV) achtet A. Lange & Söhne streng auf die Einhaltung des Washingtoner Artenschutzübereinkommens CITES (Convention on International Trade in Endangered Species). Das Alligatorleder unserer Armbänder stammt ausschließlich von Alligator-Zuchtfarmen in den USA. Hier werden die Tiere nach gesetzlichen Bestimmungen artgerecht gehalten. Auch der Handel unterliegt strengen staatlichen Kontrollen. Das Artenschutzsiegel am Alligator-Lederband einer neuen Lange-Uhr trägt eine Registriernummer, die bei der Einfuhr vom Zoll überprüft wird und die Möglichkeit einer vollständigen Rückverfolgung bis zum Hersteller garantiert.

Responsible Jewellery Council

Die internationale Non-Profit-Organisation Responsible Jewellery Council (RJC) eint Repräsentanten der Uhren- und Schmuckindustrie aus der ganzen Welt, die sich dazu verpflichten, strenge Vorgaben entlang ihrer Wertschöpfungskette einzuhalten. Diese Richtlinien betreffen sowohl soziale, ethische und umweltverträgliche Verfahrensweisen als auch den garantierten Schutz der Menschenrechte.

Auch A. Lange & Söhne garantiert als offiziell zertifiziertes Mitglied des Responsible Jewellery Council eine verantwortungsvolle Beschaffung von Edelmetallen und Edelsteinen. Langjährige Partnerschaften und akribische Nachweise auf jeder Rechnung unserer Lieferanten garantieren legitime Bezugsquellen der Rohstoffe (Diamanten, Gold und Platin) für unsere Uhren. Insbesondere schließen wir ausdrücklich aus, Diamanten der wegen schwerer Menschenrechtsverletzungen in die Kritik geratenen Herkünfte Myanmar und Marange in Simbabwe zu verwenden. Darüber hinaus wird die Qualität unserer Diamanten durchweg von einem unabhängigen Labor geprüft und attestiert.

Unsere Verantwortung für nachhaltige Entwicklung

Die Manufaktur hat sich zum Ziel gesetzt, ihren Energieverbrauch kontinuierlich zu senken und die Energiebilanz stetig zu optimieren. Dazu gehören auch der bewusste Umgang mit natürlichen Ressourcen wie Papier, ein verantwortungsbewusstes Abfallmanagement und die Wiederverwertung von Materialien und Rohstoffen. Außerdem arbeitet Lange bevorzugt mit regionalen Dienstleistern und achtet auf eine sinnvolle und umweltfreundliche Logistik.

Erweiterung der Manufaktur

Im Jahr 2015 hat A. Lange & Söhne ein neues Manufakturgebäude eingeweiht, in dem alle Bereiche von der Teilefertigung über die Gravur bis hin zur Montage untergebracht sind. Um den Manufakturbetrieb so umweltschonend wie möglich zu gestalten, sorgt eine Erdwärmepumpe für Heizung, Kühlung und Warmwasser. Die Nutzung der Erdwärme und die Verwendung von Ökostrom zum Antrieb der Wärmepumpen ermöglichen eine CO2-freie Energieversorgung des Neubaus und voraussichtlich auch weiterer Manufakturgebäude. Die dafür installierte Geothermieanlage ist die bis dahin größte im Freistaat Sachsen.

Unsere Verantwortung gegenüber unseren Mitarbeitern

Unsere Mitarbeiter sind unser Unternehmen. Daher fördern wir ein Umfeld, in dem persönliche Leistungen und Talente anerkannt werden, Vielseitigkeit wertgeschätzt und auf ein Gleichgewicht von Berufs- und Privatleben geachtet wird.

Als familienfreundlicher Arbeitgeber ermöglichen wir unseren Mitarbeitern eine flexible Arbeitszeitgestaltung bis hin zu verschiedenen Teilzeitmodellen unter Berücksichtigung der jeweiligen persönlichen Situation. Junge Familien fördern wir beispielsweise durch eine finanzielle Beteiligung an den Kinderbetreuungskosten.

Wir bieten unseren Mitarbeitern vielfältige Entwicklungsmöglichkeiten, indem wir sie bei fachspezifischen, interkulturellen und sprachlichen Weiterbildungsmaßnahmen unterstützen und fördern. Durch ein umfangreiches Gesundheitsmanagement mit verschiedenen Sportangeboten unterstützt Lange außerdem die Angestellten bei nachhaltigen Präventionsmaßnahmen. Darüber hinaus werden ehrenamtliche und karitative Tätigkeiten der Mitarbeiter gefördert. So engagieren sich zahlreiche Lange-Angestellte beim Technischen Hilfswerk, bei der freiwilligen Feuerwehr sowie beim Roten Kreuz.

Internationale Vielfältigkeit

Als Unternehmen, das in mehr als 60 Ländern Botschafter sächsischer Uhrmacherkunst ist und an weltweit 20 Standorten Mitarbeiter verschiedener Nationalität beschäftigt, stehen wir zu Weltoffenheit, Toleranz und sozialem Engagement. Diese Werte bestimmen die tägliche Arbeit unserer Mitarbeiter am Standort Glashütte und in der ganzen Welt. Mit einem finanziell geförderten Sprachkursangebot sowie unserem Integrationsprogramm für internationale Mitarbeiter unterstützen wir die interkulturelle Vielfältigkeit in unserem Unternehmen.

Förderung junger Talente

Das Engagement für begabte junge Menschen ist tief in der Tradition der Marke verwurzelt. Als F. A. Lange die Manufaktur im Jahr 1845 gründete, bildete er 15 Lehrlinge zu Uhrmachern selbst aus. Noch heute ist die Förderung des Nachwuchses von grundlegender Bedeutung für die Zukunft des Unternehmens. Deshalb bietet die 1997 gegründete Lange-Uhrmacherschule eine Ausbildung, die den hohen Standards der Manufaktur entspricht. Die meisten der mehr als 100 jungen Uhrmacherinnen und Uhrmacher, die die dreijährige Lehrzeit erfolgreich abgeschlossen haben, arbeiten in den Lange-Werkstätten und zählen dort zu den Besten ihres Fachs. Seit 2013 bildet Lange auch in kleiner Zahl Werkzeugmacher aus. Unser Ausbildungsbetrieb stellte bereits Landessieger sowie Bundessieger im Uhrmacherhandwerk und bekam das Siegel „Ausgezeichneter Ausbildungsbetrieb“ von der Industrie- und Handelskammer verliehen.

F. A. Lange Scholarship & Watchmaking Excellence Award

Mit Neugier und Begeisterung die hohe Kunst der Feinuhrmacherei ergründen: Das ist das Ziel des „F. A. Lange Scholarship & Watchmaking Excellence Award“, eines Fortbildungsprogramms, das seit 2010 talentierten jungen Auszubildenden aus aller Welt die Möglichkeit bietet, Langes Verständnis von Feinuhrmacherei kennenzulernen. Der sich an eine Projektwoche anschließende und mit einem Preisgeld von 10.000 EUR dotierte Wettbewerb gibt den Teilnehmern die Gelegenheit, die gewonnenen Eindrücke in konstruktive Ideen umzusetzen, und Lange die Möglichkeit, die guten Beziehungen zu den internationalen Uhrmacherschulen, aus denen die Teilnehmer kommen, zu vertiefen.

Unser gesellschaftliches Engagement

F. A. Lange widmete sich neben der Ausbildung und Förderung seiner Mitarbeiter auch sozialen und gesellschaftlichen Tätigkeiten. Als ehrenamtlicher Bürgermeister der Stadt Glashütte und später als Abgeordneter des sächsischen Landtags setzte er sich für die stetige Verbesserung der Lebens- und Arbeitsbedingungen sowie für die infrastrukturelle Weiterentwicklung Glashüttes und der Region ein. So ließ er unter anderem Straßen anlegen, Brücken bauen, Brunnen bohren und unterstützte den Bau einer Bahnlinie in das damals entlegene Müglitztal, in dem sich Glashütte befindet.

Spenden an Hilfsorganisationen

Von diesem Engagement F. A. Langes lässt sich das Unternehmen bis heute leiten und unterstützt verstärkt Organisationen und Vereine, die benachteiligte Kinder und Jugendliche fördern: darunter das Albert-Schweitzer-Kinderdorf in Sachsen e. V., ein gemeinnütziger Verein, der Kindern ein neues Zuhause gibt, der Sonnenstrahl e. V., der krebskranken Kindern und deren Familien zur Seite steht, und der LUBA Dresden e. V., der Kindern aus sozial schwachen Verhältnissen Herzenswünsche erfüllt.

Unsere soziokulturelle Verantwortung

Als traditionsreiche Marke, die ihre historischen Wurzeln in Sachsen hat, übernimmt A. Lange & Söhne Verantwortung für den Erhalt des kulturellen Erbes ihrer Heimat. Dies findet seinen Ausdruck in zahlreichen Partnerschaften mit Institutionen, die für die Entstehung des besonderen kulturellen und wirtschaftlichen Nährbodens der Region von entscheidender Bedeutung waren und dieses Erbe bis heute fortsetzen.

Die Staatlichen Kunstsammlungen Dresden

Seit 2006 unterstützt das Unternehmen die Staatlichen Kunstsammlungen Dresden und deren Realisierung von anspruchsvollen Ausstellungs- und Forschungsprojekten. Zu dem bedeutenden Museumsverbund gehört auch der Mathematisch-Physikalische Salon mit seiner herausragenden Sammlung technischer Instrumente und Uhren.

Als wissenschaftliche Einrichtung im Jahr 1728 gegründet, gilt der Salon als Wiege der sächsischen Uhrmacherkunst. Hier findet die einzigartige Tradition der Marke ihren Anfang. Frühe Taschenuhren von A. Lange & Söhne in der Dauerausstellung sind eindrucksvolle Zeugnisse dieser historischen Verbindung. Und eine LANGE 1 steht stellvertretend für die Wiedergeburt der gesamten sächsischen Uhrenindustrie nach der deutschen Wiedervereinigung.

Die Semperoper Dresden

Im Jahr 1841 vollendete Johann C. F. Gutkaes mit Unterstützung seines Gesellen F. A. Lange die Fünf-Minuten-Uhr der Dresdner Semperoper. Bis heute zeigt sie den Zuschauern zuverlässig die Zeit an. Ihre charakteristische Anzeige inspirierte die Uhrmacher von A. Lange & Söhne zur Gestaltung der Lange-typischen Großdatumsanzeige. Unter anderem führte diese gemeinsame Geschichte jüngst zu einer beidseitigen Partnerschaft.

Der Dresdner Kreuzchor

Seit 2015 verbindet A. Lange & Söhne eine Partnerschaft mit dem Dresdner Kreuzchor. Anlassgebend dafür ist das 800-jährige Jubiläum der Kruzianer im Jahr 2016.
Sowohl die Manufaktur als auch der Knabenchor verstehen sich als Botschafter sächsischer Kultur in aller Welt. Beide Partner teilen die historischen Wurzeln in der Stadt Dresden, internationale Bekanntheit, ein starkes Engagement für Nachwuchsförderung und vor allem das Streben nach höchster Perfektion.

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