Eine vielversprechende Zusammenarbeit

Sechs Auszubildende aus dem dritten Lehrjahr der Uhrmacher-Fachklasse des Beruflichen Schulzentrums Glashütte absolvieren seit dem 14. Februar ein zweiwöchiges Praktikum in der A. Lange & Söhne Akademie und in den Produktionsbereichen der sächsischen Traditionsmanufaktur. Denn der Bedarf an qualifiziertem Fachpersonal steigt stetig und der Beruf des Uhrmachers bietet gute Zukunftschancen.


Im Rahmen einer Kooperation mit dem Beruflichen Schulzentrum Glashütte bietet Lange Auszubildende aus der freien Uhrmacherklasse die Möglichkeit, sich langfristig in das Unternehmen zu integrieren. Nach einem ersten Pflichtpraktikum wollten alle ihre praktischen Erfahrungen bei Lange vertiefen. Und diesem Wunsch kam das Unternehmen gerne nach. Unter Anleitung von Uhrmachermeister Oliver Matzdorf können die Praktikanten nun ihre Fähigkeiten unter Beweis stellen. So mussten sie ein komplettes Lange-Uhrwerk montieren – von vorbereitenden Tätigkeiten wie dem Einpressen von Lagersteinen in eine Werkplatte bis zur abschließenden Endmontage. So gewinnen die angehenden Uhrmacher einen umfassenden Eindruck von dem ebenso traditionsreichen wie anspruchsvollen Handwerk. Sabrina Krause, gebürtige Freitalerin, schätzt das freiwillige Praktikum als eine aufschlussreiche und nützliche Erfahrung, bietet es doch auch eine gute Vorbereitung für die anstehende Prüfung. Dafür nimmt sie das tägliche Pendeln gern in Kauf.

Zu Beginn der zweiten Woche statteten Marion Vogler, Leiterin des Beruflichen Schulzentrums und Firmengründer Walter Lange dem uhrmacherischen Nachwuchs einen Besuch ab. Beide sehen die Kooperation als gewinnbringend für alle Beteiligten an. Die Praktikanten erhalten im Anschluss an das Praktikum eine Beurteilung durch Oliver Matzdorf, der selbst nach Abschluss seiner Uhrmacherausbildung 2005 im Beruflichen Schulzentrum den Weg zu Lange fand. Sein Fazit: „Der Fleiß der Teilnehmer ist lobenswert, ihre Auffassungsgabe und Lernfähigkeit haben mich beeindruckt. Um ihre berufliche Perspektive mache ich mir keine Sorgen.“

Foto oben: Frank Baldauf

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