F. A. Lange Scholarship & Watchmaking Excellence Award 2013

Am 5. Dezember 2013 wurde zum vierten Mal der von A. Lange & Söhne ausgeschriebene F. A. Lange Scholarship & Watchmaking Excellence Award verliehen. Mit dem Preis unterstreicht das Unternehmen die Bedeutung der Nachwuchsförderung für die Zukunft der Feinuhrmacherei. Für seine Konstruktion einer zweiten Zeitzone erhielt der Wiener Paul Wudy (23) von der Höheren technischen Bundeslehranstalt Karlstein das Preisgeld in Höhe von 10.000 Euro. Firmengründer Walter Lange und Lange-CEO Wilhelm Schmid gratulierten ihm im Rahmen einer internationalen Presseveranstaltung in Glashütte.

Von den eingeladenen Uhrmacherschulen aus aller Welt qualifizierten sich acht angehende Uhrmacher aus Deutschland, Österreich, Japan, Dänemark, Finnland, Frankreich und den Niederlanden für die Teilnahme. Im Sommer machten sie sich bei einem einwöchigen Workshop in der Manufaktur mit der uhrmacherischen Kultur der sächsischen Traditionsmarke vertraut. Am letzten Tag erhielten sie die Wettbewerbsaufgabe: die Konstruktion und der eigenhändige Bau einer zweiten Zeitzonenanzeige auf Basis des Uhrwerks ETA 6498. Hierfür hatten die Kandidaten fünf Monate Zeit.

Die eingereichten Arbeiten wurden im November von einer fünfköpfigen Expertenjury begutachtet. Neben Walter Lange und Anthony de Haas, Leiter der Produktentwicklung bei Lange, gehörten ihr die Fachjournalisten Gisbert L. Brunner und Peter Braun sowie der Direktor des Mathematisch-Physikalischen Salons in Dresden, Dr. Peter Plaßmeyer, an. Bei der Bewertung ging es vor allem um die Originalität der Idee. Aber auch Kriterien wie technische Funktionalität, handwerkliche Qualität und ästhetische Umsetzung spielten eine wichtige Rolle.

Der Entwurf von Paul Wudy konnte die Jury in jeder Hinsicht überzeugen. Besonders beeindruckte die Experten die von Wudy entwickelte Anzeige der Zonenzeit mit einem zweiten Zeigerpaar. Sie ermöglicht es, auch Unterschiede von einer halben und sogar einer viertel Stunde zwischen zwei Zeitzonen darzustellen. In der Begründung hob die Jury auch die gute Ablesbarkeit und die einfache Handhabung der Uhr hervor.

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