Präzisionsantriebe

„Kleinigkeiten sind es, die Perfektion ausmachen, aber Perfektion ist alles andere als eine Kleinigkeit.“ Dieser Satz von Sir Henry Royce könnte ebenso gut im Pflichtenheft eines Lange’schen Produktentwicklers stehen – oder in dem eines Konstrukteurs von Flugzeugtriebwerken. Die Leidenschaft für technischen Fortschritt sowie das Streben nach Leistungssteigerung und höchster Präzision schaffen eine Verbindung zwischen zwei unterschiedlichen Welten. Grund genug für ein Gipfeltreffen der besonderen Art: Im Museum der MTU Aero Engines in München traten Zeitmesser von A. Lange & Söhne in einen Dialog mit den Hochleistungstriebwerken der Airbus-Modelle A380 und A320.

Wer als Besitzer einer A. Lange & Söhne an Bord eines Airbus A380 einen Blick auf die Hochleistungstriebwerke wirft, kommt nicht auf die Idee, sie mit dem Zeitmesser an seinem Handgelenk in eine gedankliche Verbindung zu bringen. Mit einem Durchmesser von fast drei Metern entwickelt das 6,4 Tonnen schwere Turbofan-Triebwerk einen Schub von über 300.000 Newton. Eine Kraft, die rund 100.000 Mal so groß ist wie die einer LANGE 31. Der Marathonläufer unter den Zeitmessern der sächsischen Manufaktur verfügt über eine außergewöhnlich hohe Leistungsreserve. Die in seinem Federhaus gespeicherte Energie reicht aus, um das Werk über einen Zeitraum von 31 Tagen am Laufen zu halten.

Doch auch wenn zwischen den Dimensionen und Leistungsdaten Welten liegen, gibt es zwischen den in Handarbeit gefertigten mechanischen Manufakturkalibern und den modernen Flugzeugantrieben mehr Gemeinsamkeiten, als man zunächst vermuten würde. Denn die beiden technischen Wunderwerke verdanken ihre Überlegenheit der Innovationskraft deutscher Ingenieurskunst. In ihrer jeweiligen Disziplin setzen sie neue Maßstäbe und tragen dabei das Wissen vieler Generationen in sich. In einem Flugzeug-Triebwerk von heute steckt die gesamte Geschichte der Luftfahrt, seit der erste Motorflug der Gebrüder Wright vor mehr als hundert Jahren den Traum vom Fliegen Wirklichkeit werden ließ. Und die Konstruktion einer LANGE 31, die einen ganzen Monat lang absolut gangstabil läuft, wäre ohne die Erfahrungen der seit 1845 von Generation zu Generation weiterentwickelten sächsischen Feinuhrmacherei nicht möglich gewesen.

Hinter solchen Errungenschaften stehen Menschen, die sich nicht mit dem einmal Erreichten zufrieden geben, sondern immer weiter nach Verbesserungen suchen, um die Effizienz, die Präzision, die Zuverlässigkeit und die Leistung im Interesse ihrer Kunden immer weiter zu steigern.

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