Um die Präzision, den Wert und die Ästhetik Ihres Zeitmessers über Generationen hinweg zu erhalten, sollten Sie bei Ihrer A. Lange & Söhne alle drei bis fünf Jahre eine Revision durchführen lassen. Neun Schritte umfasst der aufwendige Prozess, bei dem jedes einzelne Uhrwerksteil Ihrer A. Lange & Söhne sorgfältig überprüft und, falls nötig, wieder in seinen Originalzustand versetzt wird.
1. Begutachtung
Sobald Ihr Zeitmesser in einem unserer Servicecenter eingetroffen ist, wird sein Zustand von den Serviceuhrmachern genauestens geprüft. Im Anschluss erhalten Sie eine Eingangsbestätigung zusammen mit einer Aufwandsabschätzung.
2. Ausschalen
Nach Erhalt der Auftragsbestätigung wird Ihr Zeitmesser von unseren Serviceuhrmachern ausgeschalt: Gehäuse und Uhrwerk werden voneinander getrennt und die Zeiger sowie das Zifferblatt abgehoben.
3. Demontage
Damit die fein dekorierten Oberflächen nicht beschädigt werden, wird das Uhrwerk Ihrer A. Lange & Söhne vorsichtig in seine Einzelteile zerlegt. Anschließend werden sämtliche Teile mit einer speziellen Flüssigkeit gründlich entfettet und gesäubert.
4. Aufarbeitung
Die Serviceuhrmacher prüfen jedes einzelne Teil des Uhrwerks. Je nach Modell sind das meist mehrere Hundert Teile, die bei geringsten Abnutzungsspuren ausgewechselt werden.
5. Montage
Nach der Aufarbeitung wird das Uhrwerk wieder sorgfältig zusammengesetzt. Mit dem Ölgeber, einer winzigen Metallnadel, auf der ein Tropfen Öl hinabgleitet, werden nun sämtliche Lager und Funktionsflächen Ihres Zeitmessers geölt und gefettet.
6. Regulierung
Die Serviceuhrmacher prüfen mit einer Zeitwaage die Ganggenauigkeit Ihres Zeitmessers und regulieren ihn anschließend in fünf verschiedenen Lagen. Durch minimale Veränderungen und Verlagerungen des Gewichts wird die Unruh ausbalanciert und ihre Schwingdauer somit optimiert.
7. Funktionstest
Am fertig montierten Uhrwerk werden alle Mechanismen, wie das Großdatum, der Aufzug und die Komplikationen, auf einwandfreie Funktion überprüft und bei der kleinsten Abweichung nachjustiert.
8. Testlauf
Während einer mehrtägigen Einlaufphase rotiert das Uhrwerk auf einem Uhrenbeweger. So wird das Tragen Ihrer A. Lange & Söhne in verschiedenen Lagen simuliert. Bei dieser Bewährungsprobe wird überprüft, ob der Zeitmesser auch nach längerem Tragen einwandfrei funktioniert.
9. Endkontrolle
Nachdem die Serviceuhrmacher das Uhrwerk eingeschalt haben, folgt ein zweiter mehrtägiger Testlauf auf dem Uhrenbeweger. Bei der Endkontrolle werden Oberflächen, Wasserdichtheit, Funktionen und abschließend noch einmal die Ganggenauigkeit Ihres Zeitmessers überprüft.
Revision bei Komplikationen
Besonders anspruchsvoll ist die Revision bei Komplikationen. Die Serviceuhrmacher von A. Lange & Söhne gehören zu den wenigen Spezialisten weltweit, die über das uhrmacherische Können verfügen, die hochkomplexen Mechanismen zu montieren und perfekt abzustimmen.
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