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DIE ÄSTHETIK DES DREIECKS

Während das Zifferblatt und viele Komponenten einer Uhr sich meist durch eine kreisrunde Form auszeichnen, beziehen wir bei A. Lange & Söhne eine weitere geometrische Form in unsere Entwicklungen mit ein – das Dreieck. Bei Modellen wie der LANGE 1 MONDPHASE, der RICHARD LANGE SPRINGENDE SEKUNDE oder dem DATOGRAPH AUF/AB findet sich dieses Gestaltungsprinzip wieder.

Die Grundform des Dreiecks prägt bedeutende Werke des Klassizismus. Für den Philosophen Friedrich Hegel begründen sich nach dem Prinzip des Dreiecks sogar der Geist, die Natur und die Logik. Und in der Musik ist die übertragene Form ein zentrales Element der Harmonik: der Dreiklang.

Diesem Prinzip folgend möchten wir Ihnen drei besondere Uhren vorstellen, die die Ästhetik des Dreiecks eindrucksvoll verkörpern.

Design trifft Zeitlosigkeit– die LANGE 1 MONDPHASE

Die LANGE 1 symbolisiert unser stetes Streben nach neuen Ideen und steht für einen mutigen Neuanfang. Die harmonische Gestaltung des Zifferblatts entsteht durch die Anordnung der Anzeigen in Form eines gleichschenkligen Dreiecks. Dessen Basis bildet eine senkrecht stehende, gedachte Linie, die die Mitte des Großdatums sowie die Zeigerwellen von Gangreserve und Sekundenanzeige verbindet. Der Mittelpunkt der Zeitanzeige markiert dabei die Spitze des Dreiecks.

Dieses durchdachte Design findet sich heute gleichermaßen in Modellen wie der LANGE 1 MONDPHASE und repräsentiert weiterhin unseren ganz eigenen Weg der Uhrmacherei.

In der LANGE 1 MONDPHASE vereinen sich die klassischen Elemente sächsischer Feinuhrmacherei wie verschraubte Goldchatons und die Dreiviertelplatine aus Neusilber mit wegweisenden Neuerungen wie dem dezentralen Zifferblattdesign und dem Großdatum. In Summe ist dieser Zeitmesser zu einem wegweisenden Exempel klassischer Uhrmacherkunst geworden.

Der Tradition verpflichtet – Die RICHARD LANGE SPRINGENDE SEKUNDE

Das besondere Design des Zifferblatts der springenden Sekunde geht auf die sogenannten Beobachtungsuhren zurück. Während der legendären Lateinamerika-Reise von Alexander von Humboldt erwiesen die mitgeführten Taschenuhren einen elementaren Dienst, beispielsweise bei der Bestimmung der Stern- oder Sonnenzeit.

Zu Humboldts wichtigsten wissenschaftlichen Instrumenten gehörte ein Chronometer des sächsischen Präzisionsuhrmachers Johann Heinrich Seyffert. Der damalige Direktor des Mathematisch-Physikalischen Salons in Dresden ordnet für den Chronometer die Anzeigen für Stunde, Minute und Sekunde getrennt voneinander in einem Dreieck an. Das sogenannte Regulator-Zifferblatt sorgt auch bei ungünstigen Lichtverhältnissen, wie sie auf Expeditionen herrschen können, für ideale Ablesbarkeit. Die RICHARD LANGE SPRINGENDE SEKUNDE zitiert mit ihrem charakteristischen Zifferblattdesign diese Zeit, die geprägt war von Entdeckern und kühnen Forschern zu Lande, zu Wasser und in der Luft.

Meilenstein des Chronographenbaus – Der DATOGRAPH AUF/AB

Wie sein Vorgänger ist der DATOGRAPH AUF/AB ein Meilenstein der Uhrmacherkunst und sticht deutlich aus der Menge der Chronographen heraus – und auch hier kommt unser Gestaltungsprinzip zum Tragen: Die beiden Totalisatoren wurden nach unten gerückt, um ein Gegengewicht zu dem erstmals bei einem Chronographen verwendeten Großdatum zu bilden und das Zifferblatt-Design somit auszubalancieren. Die Umsetzung dieser Entscheidung erforderte wiederum die ganze Kreativität und das gesamte Können unserer Uhrmacher. Das Resultat ist ein Uhrwerk, das bis heute Maßstäbe setzt.

In seinem Inneren überzeugt die aufwendige Mechanik für einen exakt springenden Minutenzähler und die seltene Flyback-Funktion. Der im Zentrum des Sekundenrades positionierte Chrono-Kupplungshebel ist eine weitere mechanische Herausforderung. Von welcher Seite man den DATOGRAPH auch betrachtet, er ist schon im Stand eine technische Meisterleistung.

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