Alles an der RICHARD LANGE-Uhrenfamilie ordnet sich zwei Zielen unter: höchster Präzision und bestmöglicher Ablesbarkeit. Ein Detail unterscheidet die RICHARD LANGE-Modelle von ihren robusten historischen Vorbildern: Die Verwendung feinster Materialien und die meisterliche Vollendung ihrer Uhrwerke gestatten es, sie auch zu feierlichen Anlässen zu tragen.
Die Wiederentdeckung der Präzision
Mit der RICHARD LANGE lassen wir eine geschichtsträchtige Uhrengattung wieder aufleben: die Beobachtungsuhren. Durch ihre hohe Ganggenauigkeit, gute Ablesbarkeit und Robustheit waren sie unentbehrliche Präzisionsinstrumente für viele berühmte Wissenschaftler, Forscher und Entdeckungsreisende des 18. und 19. Jahrhunderts. Dabei ehrt die RICHARD LANGE-Uhrenfamilie einen Pionier der Zeitmessung mit ihrem Namen.
Richard Lange war der wohl erfindungsreichste Geist der Lange’schen Uhrmacherdynastie und selbst ein bedeutender Wissenschaftler seiner Zeit. Mit vielen Entdeckungen und Patenten gab er entscheidende Impulse zur Präzisionssteigerung in der Feinuhrmacherei. In seinem berühmtesten Patent von 1930 beschreibt er, dass eine geringe Zugabe von Beryllium die Gangeigenschaften von Spiralen entscheidend verbessert.
Konzentration auf präzise Beobachtung
Alles an der RICHARD LANGE-Uhrenfamilie ordnet sich zwei Zielen unter: höchster Präzision und bestmöglicher Ablesbarkeit. Die Unruhspiralen von Lange verkörpern heute den hohen Präzisionsanspruch und gewährleisten, dass die Zeitmesser überaus exakt laufen. Sie vereinen die mit wissenschaftlichen Messmethoden gewonnenen neuesten Erkenntnisse der Lange’schen Meister mit der Entdeckung Richard Langes. Zudem verbessern weitere Konstruktionen die Genauigkeit der Modelle dieser Uhrenfamilie. Das sind beispielsweise das Nachspannwerk, das Tourbillon und der Kette-Schnecke-Mechanismus.
RICHARD LANGE - die feine Beobachtungsuhr
Eine Uhrenfamilie – zwei Zifferblattdesigns
Bei den Zifferblättern lassen sich zwei Designs unterscheiden: Die 2006 vorgestellte RICHARD LANGE greift mit klassischer Minuterie und schlanken römischen Appliken die Zifferblattgestaltung der „Großen Beobachtungsuhr“ auf. Mit ihr erreichte A. Lange & Söhne einen Höhepunkt in der Entwicklung der Präzisionsuhrengattung. 1935 wurden zwei Exemplare an die Zeppelin-Werft Friedrichshafen verkauft. Sie waren unentbehrliche Hilfsmittel zur Navigation und zur Berechnung der Treibstoffvorräte. Aber auch Wissenschaftler an Forschungseinrichtungen und Universitäten zeigten großes Interesse, denn die Aussagekraft ihrer Experimente war abhängig von der Genauigkeit der Messergebnisse – und damit auch von der Präzision der verwendeten Uhren.
1799 bricht der deutsche Naturforscher Alexander von Humboldt zu seiner legendären Reise nach Lateinamerika auf. Zu seinen wichtigsten wissenschaftlichen Instrumenten gehört ein Chronometer des sächsischen Präzisionsuhrmachers Johann Heinrich Seyffert. Dessen präzise Uhrzeit unterstützt ihn bei der Bestimmung seines genauen Standorts und bei vielen wissenschaftlichen Messungen. Um die Uhr bei ungünstigen Lichtverhältnissen gut ablesen zu können, hat Humboldt sich für ein Modell entschieden, bei dem die Anzeigen für Stunde, Minute und Sekunde getrennt voneinander in einem Dreieck angeordnet sind.
Dieses so genannten Regulator-Zifferblatt greifen beispielsweise die RICHARD LANGE TOURBILLON „Pour le Mérite“ und die RICHARD LANGE EWIGER KALENDER „Terraluna“ auf.
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