Die Geschichte von A. Lange & Söhne
Schwarz-Weiß-Fotografie der ersten Uhrmacherwerkstatt von A. Lange & Söhne.

Unsere Herkunft

Die ereignisreiche Geschichte von A. Lange & Söhne in Worten und Bildern.

LANGE 1 in Weißgold mit massiv silbernem Zifferblatt

Ab 1924 Walter Lange – A. Lange & Söhne wird wiedergeboren

Walter Lange besucht die renommierte Uhrmacherschule in Karlstein. Das Hauptproduktionsgebäude von A. Lange und Söhne wird durch einen Bombentreffer in der letzten Kriegsnacht 1945 zerstört. In der sowjetischen Besatzungszone erfolgt die Enteignung. Die Marke A. Lange und Söhne verschwindet. Im November 1989 fällt die Mauer. Walter Lange und der erfolgreiche Uhrenmanager Günter Blümlein verwirklichen einen Traum.

Schwarz-Weiß-Fotografien der beiden Brüder Richard und Emil Lange.

1868–1930 Richard und Emil Lange – Aufstieg und Weltruhm

Richard und Emil Lange werden Teilhaber. Das Jahrhunderttourbillon erregt Aufmerksamkeit. Der Sultan bekommt eine Uhr als Geschenk. Ludwig II. bestellt bei der Lange-Manufaktur einen Zeitmesser für seinen liebsten Wagner-Opernsänger. Die Grande Complication Nr. 42500 wird für Heinrich Schäfer geschaffen. A. Lange & Söhne entwickelt Zeitmesser für die erste deutsche Südpolarexpedition. Richard Lange entwickelt eine neue Spiralenlegierung.

Zeichnung von Dresden und Sachsen, Schwarz-Weiß-Fotografie von F. A. Lange.

1796-1875 Ferdinand Adolph Lange – Wiege, Wanderjahre und wirtschaftlicher Erfolg

Ferdinand Adolph Lange macht eine Ausbildung beim Uhrmachermeister Johann Christian Friedrich Gutkaes. Die Fünf-Minuten-Uhr für die Semperoper wird beauftragt. Es folgen Ferdinand Adolph Langes Wanderjahre und die Rückkehr nach Dresden. Die Eisenbahn verändert das Zeitempfinden. Ferdinand Adolph Lange heiratet Gutkaes’ Tochter Antonia. Als Teilhaber im Geschäft seines Lehrherrn und Schwiegervaters feiert er große Erfolge. Die Vision, einen neuen Erwerbszweig für die armen Bewohner des Erzgebirges zu begründen, wächst. Das Königlich Sächsische Ministerium des Innern stimmt einer Strukturförderung zu.

Farbiger Stich der Dresdner Frauenkirche.

Gemäldegalerie Alte Meister, Staatliche Kunstsammlungen Dresden (Photo: Hans-Peter Klut)

1694–1783 Sachsen erstrahlt unter August dem Starken

August der Starke inszeniert sich als absolutistischer Herrscher. Als überschwänglicher Kunstliebhaber fördert er Kultur und Handwerkskunst unter anderem mit prunkvollen Festen. Das Renaissance-Städtchen Dresden wird eine imposante barocke Hochburg. Mithilfe einer selbst angefertigten Pendeluhr richtet der Astronom, Meteorologe und Mechaniker Johann Gottfried Köhler einen ersten Zeitdienst für das Observatorium im Zwinger ein. Immer mittags wird die offiziell gültige Zeit für die Stadt ermittelt.

Die Entdeckung von Silbererz bringt Wohlstand nach Sachsen

Foto: SZ/Lemmel

1168-1648 Sachsen vor der Uhrmacherkunst

Mit der Entdeckung von Silbererz kommt der Wohlstand nach Sachsen. Das Erzgebirge entwickelt sich zu einem Zentrum europäischen Bergbaus. Kurfürst August fördert mit Reformen den Aufschwung. Der Wohlstand schmilzt durch den Dreißigjährigen Krieg. Mit neuen Bodenschätzen und ersten spezialisierten Manufakturen gelingt ein Neuanfang. Die Uhrmacherkunst findet ihre Anfänge.