LANGE 1 TOURBILLON EWIGER KALENDER „Lumen“

LANGE 1-Uhrenfamilie

Komplexe Mechanik, elegante Strahlkraft

Die LANGE 1 TOURBILLON EWIGER KALENDER „Lumen“ gibt traditioneller Uhrmacherkunst eine moderne Gestalt. Ihr halbtransparentes Zifferblatt gewährt Einblicke in den komplexen Kalendermechanismus und macht faszinierende Mechanik mit fein nuancierter Lumineszenz auch bei Dunkelheit erlebbar.

Die konstruktive Komplexität zeigt sich ebenfalls im neu entwickelten Automatikuhrwerk L225.1, das die namensgebenden Komplikationen mit funktionalen Besonderheiten wie dem Tourbillon-Sekundenstopp und dem Lange-typischen Großdatum zuverlässig vereint. Aufwendige Dekorationen stellen den hohen Anspruch an handwerkliche Vollendung unter Beweis.

Der auf 50 Exemplare limitierte Zeitmesser ist ausschließlich in Platin erhältlich und erscheint erstmals zur Watches and Wonders 2026 in Genf.

Unverkennbar – bei Tag und bei Nacht

Die LANGE 1 TOURBILLON EWIGER KALENDER „Lumen“ integriert auf raffinierte Weise ein Tourbillon und einen ewigen Kalender in das unverwechselbare Design der LANGE 1. Deren dezentrale Zifferblattgestaltung ist gleichermaßen markant und harmonisch. Die Anzeigen stehen in einem geometrisch ausgewogenen Verhältnis zueinander, das sich an klassischen Gestaltungsregeln wie dem Goldenen Schnitt und der axialen Anordnung orientiert.

Neben der besonderen Zifferblattgeometrie gibt es zwei weitere Gestaltungsprinzipien: Kontrast und Transparenz. So bildet das helle Platingehäuse das Gegenstück zum dunklen Zifferblatt und dem schwarzen Alligatorlederband. Auf dem Zifferblatt sorgen Zeiger und Appliken aus rhodiniertem Gold sowie weiße Skalierungen vor dem dunklen Hintergrund für optimale Ablesbarkeit. Das halbtransparente Zifferblatt verleiht der Uhr eine individuelle Modernität. Es bietet einerseits die Grundlage für die „Lumen“-Funktion und bringt andererseits die Schönheit Lange’scher Uhrmacherkunst zum Vorschein.

Lumineszenz – in neuer Eleganz

Alle Anzeigen der LANGE 1 TOURBILLON EWIGER KALENDER „Lumen“ sind nachleuchtend und können daher auch bei Dunkelheit eindeutig abgelesen werden. Das sorgfältig inszenierte Zusammenspiel von größeren und filigraneren leuchtenden Flächen sorgt für eine elegante, nuancierte Lichtstimmung. Die Umsetzung der einzelnen „Lumen“-Anzeigen basiert auf einer innovativen, komplexen Zifferblattarchitektur.

Zu den Highlights zählen die nachleuchtende Mondphasenanzeige mit integrierter Tag-/Nacht-Indikation sowie der auch im Dunkeln sichtbare Großdatumsmechanismus. Filigran leuchten ebenso die Zeiger für Stunde, Minute, Sekunde und Wochentag sowie alle Skalen und Appliken.

Ewiger Kalender – anders gedacht

Um das Design der LANGE 1 mit ihren dezentral angeordneten Anzeigen beibehalten zu können, beschritt A. Lange & Söhne mit der 2012 vorgestellten LANGE 1 TOURBILLON EWIGER KALENDER eine neue Herangehensweise für die Integration des ewigen Kalenders: die Darstellung der Monate erfolgt über einen außenliegenden Ring, der am Monatsende weiterschaltet. Ergänzt wird die Anzeige durch das markante Großdatum und eine retrograde Wochentagsanzeige auf der linken Zifferblattseite. Das Schaltjahr ist in einem kleinen Fenster bei 6 Uhr zu sehen.

Alle Kalenderanzeigen schalten sprunghaft weiter und sind so jederzeit eindeutig ablesbar. Bei Bedarf können diese über Korrektoren an der Gehäuseseite bequem gemeinsam oder separat eingestellt werden. Eine manuelle Korrektur wäre bei ununterbrochenem Lauf der Uhr erst am 1. März des Säkularjahres 2100 erforderlich.

Ausgewogene Gestaltung – raffinierte Architektur

In der LANGE 1 TOURBILLON EWIGER KALENDER „Lumen“ feiert die erste nachleuchtende Mondphasenanzeige mit integrierter Tag-/Nacht-Indikation Premiere. Damit die Anzeige auch im Dunkeln ablesbar ist, haben die Konstrukteure von Lange einen Mechanismus entwickelt, der sich über mehrere Ebenen erstreckt.

Hinter dem Mond dreht sich eine Himmelsscheibe innerhalb von 24 Stunden einmal im Uhrzeigersinn. Tagsüber ist ein heller Himmel ohne Sterne sichtbar – abends ein dunkler Himmel mit vielen nachleuchtenden Sternen. Über der Himmelsscheibe zieht der Mond langsam seine Bahn. Er ist mit einer Leuchtmasse hinterlegt, die seine kreisförmige Kontur elegant erstrahlen lässt. Die rechnerische Abweichung dieser Anzeige beträgt nur einen Tag in 122,6 Jahren.

Tourbillon – Präzision weitergedacht

Auf der Zifferblattseite weist nur ein dezenter Schriftzug bei 12 Uhr darauf hin, welche große Komplikation sich noch in der LANGE 1 TOURBILLON EWIGER KALENDER „Lumen“ verbirgt: das Tourbillon. Erst beim Blick durch den Saphirglasboden präsentiert sich der raffinierte Mechanismus in seiner ganzen technischen Vollkommenheit. Hier dreht sich das filigrane Drehgestell einmal pro Minute um die eigene Achse und kompensiert so den Einfluss der Schwerkraft auf die Exzenter-Unruh.

Der Sekundenstopp-Mechanismus erlaubt es, die Unruh im Tourbillon-Käfig durch Ziehen der Krone jederzeit und augenblicklich anzuhalten. Erst dadurch wird es möglich, eine Uhr mit Tourbillon sekundengenau einzustellen. Dahinter steckt eine ausgeklügelte Konstruktion mit V-förmiger Stoppfeder, die sich die Manufaktur im Jahr 2008 patentieren ließ.

Einen Höhepunkt handwerklichen Könnens bilden der Tourbillon-Käfig sowie der Tourbillon-Kloben und der Zwischenradkloben. Diese sind aus Edelstahl gefertigt und mit der aufwendigen Schwarzpolitur versehen. Beide Kloben sind darüber hinaus mit mehreren kleinen Sternen und einer Sternschnuppe verziert. Sie werden von Hand graviert und anschließend behutsam nachpoliert, sodass ein kontrastreicher Übergang zwischen der mattierten Umgebung und den glänzenden Gravuren entsteht.

Das Lager des Tourbillons wird von einem Diamant-Deckstein bedeckt. Er ist eine Hommage an die höchste Qualitätsstufe der historischen Taschenuhren von A. Lange & Söhne – die 1A-Qualität – und bildet den krönenden Abschluss des feinmechanischen Gesamtkunstwerks.

Uhrwerk L225.1

Das neue automatische Manufakturkaliber L225.1 wird in allen Details den Ansprüchen gerecht, denen sich A. Lange & Söhne verschrieben hat. Seine konstruktive Komplexität dient dazu, Tourbillon, ewigen Kalender und Mondphasenanzeige zuverlässig zu vereinen – und darüber hinaus mit funktionalen Besonderheiten wie dem Sekundenstopp und dem Großdatum auszustatten. Mit einem fein komponierten Zusammenspiel aufwendiger Dekorationen unterstreicht es das Perfektionsstreben der Manufaktur.

Für den effektiven Aufzug sorgt ein Zentralrotor aus 18 Karat Weißgold (750er), der den Schriftzug A. Lange & Söhne trägt. Die äußere Schwungmasse aus 950er Platin verleiht zusätzliches Momentum, sodass die maximale Gangreserve von 50 Stunden schon nach kurzer Tragezeit zur Verfügung steht. Mit dem dunklen, schwarzrhodinierten Zentralsegment und der helleren Oberfläche der Schwungmasse greift auch der Rotor das Kontrastprinzip des Zeitmessers auf.

Das 77. Lange-Kaliber seit der Neugründung der Manufaktur im Jahr 1990 verfügt über eine Exzenter-Unruh und eine freischwingende Unruhspirale aus eigener Fertigung. Die Gangpartie arbeitet mit einer Frequenz von 21 600 Halbschwingungen pro Stunde.

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