Auf 99,998 Prozent genau
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Auf 99,998 Prozent genau Die Mondphasenanzeige

Seit frühester Zeit nutzen die Menschen einen ganz besonderen Himmelskörper, wenn es um die Messung von Zeitspannen geht: den Mond. Sein regelmäßiger Rhythmus bildet seit Jahrtausenden die Grundlage für die noch heute gültige Einteilung unseres Kalenders in Wochen und Monate. Auch die Uhrmacher bei A. Lange & Söhne fasziniert der Erdtrabant – so sehr, dass sie alle Möglichkeiten mechanischer Präzision ausschöpfen, um seine Bahn mit äußerster Genauigkeit nachzuzeichnen und seine Strahlkraft so brillant wie möglich wiederzugeben. 

Verschiedene Darstellungsmöglichkeiten der Mondphasenanzeige

Präzise bis ins Detail
 

Mondphasenanzeigen von A. Lange & Söhne sind deshalb weitaus präziser als viele andere. Die meisten geben die Umlaufzeit des Erdtrabanten zu 99,998 Prozent genau wieder. Ihre Anzeige muss erst nach 122,6 Jahren um einen Tag nachjustiert werden. Dafür sorgt die ausgeklügelte Mechanik des Getriebes, das die Rotation des Stundenrads untersetzt. Doch die Lange’schen Produktentwickler bewiesen, dass die Präzision sich noch weiter steigern ließ: Die orbitale Mondphasenanzeige der RICHARD LANGE EWIGER KALENDER „Terraluna“ ist so exakt berechnet, dass sie erst nach 1058 Jahren um einen Tag abweicht.

Der Mechanismus der Mondphasen

Strahlend hell
 

Eine weitere Besonderheit der Lange’schen Mondscheiben ist ihr intensiver Blauton. Seine einzigartige Wirkung entsteht durch die Überlagerung von Lichtwellen. Um diesen sogenannten Interferenzeffekt zu erzielen, entwickelte Lange gemeinsam mit Wissenschaftlern ein patentiertes Verfahren zur Beschichtung der massiv-goldenen Scheiben. Der tiefblaue Farbton bringt die lasergeschnittenen Sterne besonders kontrastreich zur Geltung. Mehr als zweitausend Sterne in fünf unterschiedlichen Größen lassen bei der RICHARD LANGE EWIGER KALENDER „Terraluna“ die Faszination des Sternenhimmels lebendig werden.

Ein Mond für Tag und Nacht
 

Die 2016 vorgestellte neu konstruierte Mondphasenanzeige der LANGE 1 MONDPHASE mit Tag-/Nacht-Anzeige sorgt dafür, dass sich der Mond stets vor einer realitätsnahen Himmelsdarstellung bewegt. Dies ermöglicht der zweiteilige Aufbau: Vor einer Himmelsscheibe, die sich innerhalb von 24 Stunden einmal im Uhrzeigersinn dreht, zieht der Mond seine Bahn. Beide sind aus massivem Gold. Mit unterschiedlichen, durch Interferenzeffekte erzeugten Blautönen werden auf der Himmelsscheibe die verschiedenen Tageszeiten dargestellt. Am Tag ist ein hellblauer, sternenloser Himmel sichtbar, der in sanftem Verlauf während des Nachmittags dunkler wird. Bei Nacht zeigt sich schließlich ein dunkelblauer Himmel, von dem sich eine Vielzahl von Sternen kontrastreich abhebt.

Der Mondphasen-Mechanismus der LANGE 1 MONDPHASE

Die Orbitale Mondphasenanzeige
 

Auch bei der RICHARD LANGE EWIGER KALENDER „Terraluna“ geht die Darstellung der Mondphasenanzeige weit über den klassischen Präzisionsbegriff hinaus, denn sie bezieht das Umfeld des Erdtrabanten mit ein. Die patentierte orbitale Mondphasenanzeige ermöglicht das Ablesen der Mondphase und zeigt die Position von Mond und Sonne, wie sie sich für einen Beobachter auf der nördlichen Erdhalbkugel darstellen würde. Die Anzeige umfasst die Himmelsscheibe, die darunter liegende Mondscheibe und die zentrale Erdscheibe. Die Stellung der Sonne wird durch die Unruh wiedergegeben. Eine runde Aussparung in der Himmelsscheibe gibt den Blick auf den Mond frei. Entgegen dem Uhrzeigersinn kreist er kontinuierlich in etwas mehr als 29,5 Tagen einmal um die Erde.
Im Zentrum der Himmelsscheibe dreht sich die Erdscheibe einmal täglich um 360 Grad. Auf der Hälfte, die der Sonne bzw. der Unruh zugewandt ist, herrscht Tag -auf der abgewandten Hälfte Nacht. Die außenliegende 24-Stundenskala bietet eine zeitliche Orientierung für Orte auf der nördlichen Erdhalbkugel.

Astronomische Komplikation: die orbitale Mondphasenanzeige

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