TRIPLE SPLIT

SAXONIA-Uhrenfamilie

Der ultimative Chronograph

Der TRIPLE SPLIT war der erste und ist bis heute der einzige Rattrapante-Chronograph weltweit, mit dem sich Zwischen-, Vergleichs- und Endzeiten über einen Zeitraum von bis zu zwölf Stunden messen lassen. So können beispielsweise bei einem Rennen sowohl die Gesamtzeit als auch beliebig viele Zwischenzeiten festgehalten werden.

Der ersten Ausführung in 750er Weißgold mit grauem Zifferblatt sowie der 2021 präsentierten Variante in 750er Rotgold mit blauem Zifferblatt folgt nun eine dritte, ebenfalls auf 100 Exemplare limitierte Edition. Sie erscheint im Platingehäuse mit rhodiéfarbenem Zifferblatt, auf dem die grauen Hilfszifferblätter kontrastreich hervortreten.

In einer eigenen Liga

Der TRIPLE SPLIT definiert das Maß aller Dinge im modernen Chronographen-Bau. Entwickelt, um Zwischen- und Vergleichszeiten über einen Zeitraum von bis zu zwölf Stunden zu messen, spielt der Rattrapante-Chronograph mit Flyback-Funktion seit seiner Vorstellung im Jahr 2018 in einer eigenen Liga.

Dank der fein ausbalancierten Hierarchieder Anzeigen bringt die Gestaltung des Zifferblatts die technische Komplexität des TRIPLE SPLIT präzise zum Ausdruck. Den beiden Stoppzeigern für die Sekunden steht auf dem Hauptzifferblatt die größte Anzeigefläche zur Verfügung. Das Hilfszifferblatt bei 4 Uhr ist den exakt springenden Minutenzählern zugeordnet, die jeweils genau nach Ablauf einer vollen Minute um einen Teilstrich weiterspringen.

Etwas kleiner präsentiert sich die Anzeige für die beiden Stundenzähler bei 12 Uhr. Dieser gegenüber liegt die Lange-typische Gangreserveanzeige AUF/AB bei 6 Uhr. Sie erhält das kleinste Anzeigensegment und informiert darüber, wie viel von der maximal 55-stündigen Gangautonomie noch zur Verfügung steht. Die kleine Sekunde ist auf dem Hilfszifferblatt bei 8 Uhr angeordnet.

Die umlaufende Tachymeterskala ermöglicht es, im Rahmen von Stoppzeitmessungen auch Durchschnittsgeschwindigkeiten über eine Strecke von 1000 Metern zu ermitteln.

Zwei zusätzliche Dimensionen der Kurzzeitmessung

Die Erweiterung der Rattrapante-Funktion auf Minuten- und Stundenzähler vergrößert die Einsatzmöglichkeiten des Chronographen von einer Minute auf 12 Stunden. So lassen sich beispielsweise bei einem Marathon die Zwischenzeiten beliebig vieler Läufer (z.B. nach 10, 20 und 30 km) festhalten und die Siegerzeit sowie eine zweite Endzeit bestimmen. Interessante Anwendungsszenarien ergeben sich auch bei einer Ausfahrt mit einem klassischen Automobil: So lassen sich Zwischenzeiten an markanten Punkten wie Passhöhen oder Etappenzielen nehmen. Und dank der Additionszeitmessung kann zudem die Gesamtfahrzeit unter Berücksichtigung möglicher Rast- oder Standpausen bestimmt werden.

Außergewöhnliche Komplexität und mechanische Schönheit

Der Saphirglasboden erlaubt Einblicke in die außergewöhnliche Komplexität und architektonische Tiefe des Lange-typisch aufwendig finissierten Chronographen-Uhrwerks. Insgesamt fügen sich 567 winzige Bauteile zu einem perfekt aufeinander abgestimmten Ganzen zusammen. Die Oberseiten der Hebel, Federn und Wippen sind mit einem Strichschliff dekoriert, die umlaufenden Fasen angliert. Besonders anspruchsvoll ist die Fasenpolitur der spitzwinkligen Innenecken.

Der TRIPLE SPLIT ist ein feinmechanisches Gesamtkunstwerk, dessen Finissierung der technischen Raffinesse in nichts nachsteht. Das unterstreichen die mit dem Glashütter Bandschliff dekorierten Brücken aus naturbelassenem Neusilber, die fünf verschraubte Goldchatons sowie der handgravierte Unruhkloben.

Uhrwerk L132.1

Das Manufakturkaliber L132.1 steht für den Anspruch von A. Lange & Söhne, uhrmacherische Grenzen zu überwinden, und unterstreicht die besondere Kompetenz der Manufaktur im Chronographen-Bau. Es beherbergt den einzigartigen Triple-Rattrapante-Mechanismus – eine technische Meisterleistung in der Feinuhrmacherei. Er stellt sicher, dass alle sechs Stoppzeiger ihre jeweiligen Funktionen – darunter Starten, Stoppen, Einholen und Nullstellen – präzise ausführen. Die komplexe Choreografie aus Schalträdern, Hebeln, Federn, Kupplungen und Rasten verlangt von den Uhrmachern höchste Expertise: Alle Komponenten der meist sehr langen, teilweise verzweigten Schaltketten müssen perfekt aufeinander abgestimmt werden. Ein uhrmacherischer Marathonlauf, bei dem es um Ausdauer, Sorgfalt und Präzision geht.

Sowohl die gestoppten Rattrapante-Zeiger als auch das Initiieren der Weiterschaltung der Minutenzähler erzeugen üblicherweise Reibungsverluste im Uhrwerk. Der in der Lange-Manufaktur entwickelte Isolator-Mechanismus sorgt dafür, dass das Schwingsystem dennoch kontinuierlich mit genügend Antriebsenergie versorgt werden kann. Die intelligente Konstruktion, die 2005 ein Patent erhielt, entkoppelt die reibungsintensiven Vorgänge auf der Zentrumzeiger- und Minutenzählerachse und sorgt so für einen stabilen und präzisen Gang. Aufgrund ihrer langsameren Bewegung und deutlich geringeren Reibungsentwicklung kommt die Stundenzählerachse ohne diese Vorrichtung aus.

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